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Bericht über den 5. Blockflötentag in Schwelm am 24.04.2004Von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr sollte eigentlich ein Workshop, "Telemanns Fantasien: "Wunderwelt barocker Form und barocken Denkens - neue Blickwinkel auf einen Klassiker der Flötenliteratur", oder alternativ "Zahnhausen unterrichtet Zahnhausen" mit Markus Zahnhausen stattfinden, der aber leider wegen mangelnden Interesses, ausfiel. Trotzdem kamen die,die sich an diesem Tag nach Schwelm aufgemacht hatten, um 15:00 Uhr in den Genuss eines sehr interessanten und hörenswerten Vortrages: "Preziosen zeitgenössischer Blockflötenmusik. Exquisites und formidables aus meinem Phonoarchiv", mit Markus Zahnhausen M. Zahnhausen hatte eine Reihe von CD's im Gepäck und stellte uns eigene Kompositionen und andere von verschiedenen Komponisten vor, die wirklich wunderschön sind und obwohl modern, wenig mit den vorwiegend aus Geräuschen bestehenden Kompositionen gemein haben, die man auch oft hört, die aber doch ganz anders sind. Sehr zarte, poetische Vertonungen von japanischen Heiku-Gedichten (z.B.: "Katze durchs Gras schleicht"), oder auch dramatische, traumhafte und empfindsame Musik traf unsere Ohren, Flageoletttöne (Horns of Elfland) und andererseits auch Schlagzeugeffekte ( Morsezeichen ). Wir hörten eine Unterhaltung zweier russischer Hirtenflöten über den Fluss mit eigenem Alphabet. Interessant die Zusammenstellung der Klangkörper, z.B.vier Blockflöten und Orchester, eine andere, ein Spieler spielt auf zwei Flöten, ungewöhnlich auch einstimmiger Chor und drei Blockflöten. Die vorgestellten Stücke gehören, obwohl ausgesprochen modern, zu der Art von Musik, die man lieben kann, wie man die Stücke des einen oder anderen alten Komponisten liebt. Hier für Interessierte eine Liste der Stücke:Sir Michael Tippett (1905-1998) Radion Shehedrin (*1932) Anthoney Gilbert (*1934) Hans Stadlmair (*1929) Markus Zahnhausen (*1965) M.Zahnhausen M. Zahnhausen Konzert Marion Verbruggen und Anneke Boeke |
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