Die diesjährigen Weltmusiktage der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (ISCM) fanden in der Zeit vom 26. September bis zum 3. Oktober erstmals in Slowenien statt. Rund um die malerische Hauptstadt Ljubljana fanden an den unterschiedlichsten Orten Konzerte, Performances und Installationen mit neuer und neuester Musik statt. So wurden neben etablierten Spielstätten wie Konzertsälen oder Kirchen auch die Höhlen von Postojna oder die bizarre Architektur des Bergschlosses Predjama von den Veranstaltern in die Dramaturgie der Konzerterlebnisse integriert. Zu diesem jährlich stattfindenden Stelldichein der internationalen Kompositionsavantgarde versammelten sich in Slowenien Vertreter aus über 50 Ländern: Komponisten, Interpreten, Musikologen, Delegierte aller nationaler Sektionen der ISCM sowie internationale Pressevertreter. Die deutsche Sektion war neben Werken von Hindemith, Henze und dem in Augsburg lehrenden Richard Heller mit einem Beitrag für Blockflöten vertreten: die Komposition AIRBORNE FRACTALS für (Renaissance-) Blockflötenquartett des in Lüdenscheid/NRW lebenden Komponisten und Musiktheoretikers Frank Zabel eröffnete das diesjährige Festival auf der Burg Predjama. Das Wiener Blockflötenquartett MIKADO (Mateja Bajt, Maja Osojnik, Katharina Lugmayr and Thomas List) spielt die AIRBORNE FRACTALS in einer furiosen und höchst ausdrucksvollen Interpretation auf modernen Flöten, was dem Werk gegenüber seiner Originalgestalt mit Renaissanceinstrumenten einige interessante neue Facetten bescherte. Der Auftritt von MIKADO wurde vom Publikum begeistert aufgenommen und wird wohl nicht die letzte Zusammenarbeit des Ensembles mit Frank Zabel gewesen sein. Ein neues Werk ist zumindest schon angedacht worden…
Mehr über MIKADO, Frank Zabel und die AIRBORNE FRACTALS auf diesen Seiten sowie unter: www.frank-zabel.de
Frank Zabel
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