Aktualisierung: 15. September 2005

Nadja Schubert

Nadja Schubert

Nadja Schubert wurde 1971 in Nürnberg geboren, studierte Blockflöte (Instrumentalpädagogik / Hochschulklasse) an der Kölner Musikhochschule bei Prof. Günther Höller. Namhafte Blockflötisten wie beispielsweise Walter van Hauwe (Amsterdam), Marion Verbruggen (Utrecht) und Han Tol (Rotterdam) gaben ihr weitere musikalische Impulse. 1997 vervollständigte sie ihre musikalische Ausbildung durch private Studien (Jazzimprovisation auf der Blockflöte) bei Michael Heupel (Bonn). Im selben Jahr schloß sie ihr Studium mit Konzertexamen ab.

Im Laufe ihres musikalischen Werdegangs entwickelte Nadja Schubert eine rege Konzerttätigkeit. Als Solistin arbeitete sie mit der Philharmonia Hungarica, dem Kölner Kammerorchester und den Deutschen Bachsolisten zusammen.

1985, 1988 und 1989 gewann sie den 1. Bundespreis des Wettbewerbs "Jugend musiziert". 1995 wurde sie - als Mitglied des Trios Intercontri musicali - mit dem 1. Preis beim international ausgeschriebenen ERTA-Blockflötenensemblewettbewerb in Karlsruhe ausgezeichnet.

Neben dem Bereich der alten Musik beschäftigt sich Nadja Schubert intensiv mit der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten für das Instrument Blockflöte. In diesem Zusammenhang gründete sie 1992 das Nadja Schubert Quartett und 1996 das Duo recorder & bass. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie zahlreiche CD-Produktionen ergänzen ihre künstlerische Arbeit.

Nadja Schubert lebt in Köln. Seit 1995 lehrt sie an der Josef-Metternich-Musikschule in Hürth und an der Universität Koblenz-Landau.

Workshop "Jazz auf der Blockflöte" in Fulda am 3./4. November 2001

Oder: F7, Bluestonleiter, dorisch oder vielleicht doch alteriert?

In den wunderschön gestalteten Firmenräumen von Mollenhauer wurden ungefähr 20 Eleven in die Grundweihen des Jazz eingewiesen. Frei nach der Aussage von Jamey Aebersold "Ich habe noch keinen gesehen, der nicht improvieren kann. Aber ich habe viele gehört, die sagen, dass sie nicht improvisieren können..." wurden von Nadja Schubert auf lebendigste Weise die Grundlagen des Jazz vermittelt. Wohl keiner, der nach diesem Workshop kein Playalong ersteht, nicht nach der Musik von Charlie Parker schwelgt, oder den Broux-Blues noch wochenlang vor sich hinpfeift. Und: mal ehrlich: zu Haus im stillen Kämmerlein haben bestimmt alle improvisiert wie die grossen Jazzer...

Methodisch geschickt wurden die Teilnehmer Schritt für Schritt - motiviert durch Nadja's wundervollen rheinischen Humor - immer weiter vorangetrieben, so dass nach einigen Schweissausbrüchen auch die II-V-I-Verbindungen halbwegs unter Kontrolle gerieten.

Unter den Teilnehmern versteckten sich tatsächlich einige Jazz-Genies - und die Resonanz war gross, als Nadja für das nächste Jahr einen Folgeworkshop anbot. Fazit: Jeder, der den Einstieg in das weite Themenfeld des Jazz schaffen möchte, sollte sich diesen Workshop nicht entgehen lassen.

Krönung des Abends: ein Konzert mit Nadja und Sascha Delbrouck im Café Flamme in Fulda.

 

recorder & bass (CD)

Wunderschöne Jazzgeschichten mit Blockflöten, Okarina und Gemshorn - und Bass. Unsere Lieblinge: wake up sunshine, folk song und autumn leaves. Ein Muss für alle die, die die Blockflöte nicht immer nur im klassischen Umfeld hören wollen.

 

yellow & red (CD)

Auf ihrer neuesten Platte gelingt es Nadja Schubert wieder eindrucksvoll und brilliant, eine Blockflöte in die Jazzmusik zu integrieren.
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